• Willkommen Frühling!

    Der allgemeine Winterschlaf neigt sich dem Ende entgegen. Die Aktivitäten nehmen wieder zu, die RTF Saison beginnt und das Wetter wird besser. Noch ist zwar nicht offizieller Frühling, aber es fühlt sich bereits danach an!

    Im Winter fanden, trotz vieler regnerischer Tage, die eine oder andere Sonntagsausfahrt und einige Speeddating Dienstags- und Mittwochs-Treffen statt. Außerdem waren wir auf Zwift mit Gummiband unterwegs.

    Einige Kettwiger haben das Frühjahrstrainingslager auf Mallorca ebenfalls bereits absolviert. In verschiedenen Gruppen waren wir zwischen dem 26. Februar und 12. März auf der Radsport Insel.

    Das Monatstreffen findet 2023 wieder statt. Nach jeweils einem Probelauf beim E.ON Sportlertreff, Finca Barcelona und dem SEElich, haben wir uns bis auf weiteres für das SEElich am Baldeneysee als Lokalität für das Monatstreffen entschieden. Das Lokal befindet sich auf dem Gelände des Turnverein-Kupferdreh und ist für viele Vereinsmitglieder sowohl mit dem Rad als auch Auto gut zu erreichen. An jedem ersten Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr treffen wir uns im SEElich. Gäste sind nach vorheriger Ankündigung ebenfalls willkommen.


  • Winterzeit – Zeit für Zwift

    Pünktlich im Dezember sinkt das Thermometer regelmäßig unter die Null-Grad-Grenze. Beim RSC ist jetzt wieder mehr Zeit für Zwift, ob allein oder in gut organisierten Gruppen online.

    Den niedrigen Temperaturen zum Trotz, kann das RSC-Trikot an trockenen Tagen gelegentlich auch draußen gesichtete werden, vorwiegend nun auf Rädern mit breiten Reifen. Auch die traditionelle Sonntags-Ausfahrt, mit Start um 10 Uhr am Regattaturm, findet weiterhin statt, entsprechend angepasste Bekleidung und Material vorausgesetzt. Nähere Informationen, sowie eine E-Mail Adresse findet ihr unter unseren Aktivitäten. Gäste sind herzlich willkommen!

    Gäste sind im Zwift Club ebenfalls willkommen: Werde Mitglied im RSC Essen Kettwig und Freunde auf Zwift


  • Das war die Hügeltour 2022

    Am Sonntag den 25. September fand unsere Hügeltour RTF zum ersten Mal nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder statt. Das Wetter passte perfekt und insgesamt 333 Fahrerinnen und Fahrer sämtlicher Altersklassen nahmen die Strecken unter die Räder, davon etwa ein Viertel mit Wertungskarten. Hier findet ihr einige Eindrücke.

    Die Vorbereitungen liefen trotz zwei Jahren Abstinenz fast reibungslos, lediglich die Wetterprognosen blieben bis kurz vor dem Starttermin eher unbeständig. Dennoch ließen sich insgesamt 333 Teilnehmer von „regnerisch“ über „teilweise sonnig“ bis „trocken“ (je nach verwendeter App) nicht beirren. Und sie behielten recht: Lange vor dem Start gegen acht Uhr tröpfelte das letzte dutzend Regentropfen zu Boden, zur Sicherheit blieb dennoch die eine oder andere Regenjacke an. Einige Mutige starteten allerdings sogar in kurz-kurz.

    Während 85 Fahrerinnen und Fahrer auf der 150-er und 128 der 100-er Strecke unterwegs sind, laufen im Start/Ziel-Bereich die Vorbereitungen für das anschließende Chill-Out bereits auf Hochtouren. Die Besatzungen der vier Kontrollstellen sind längst mit Verpflegung und Stempel auf ihren Positionen.

    Bereits die ersten Rückkehrer erwartete ein gut sortierter Getränkestand, ein Grillstand, auf dem neben den obligatorischen Bratwürsten neuerdings auch Veggie-Burger brutzeln, sowie eine gut bestückte Kuchentheke.

    Derart gut versorgt lässt es sich nach geleisteten Höhenmetern prima in der Sonne chillen, die bereits angenehm warm auf das Ziel scheint. Hier ergibt sich so manche Gelegenheit zum Fachsimpeln, oder einfach nur die Leidenschaft für unser schönes Hobby miteinander zu teilen. Bei so mancher Begegnung stellte sich dann heraus, dass nicht wenige RTF-Neulinge am Start gewesen sind, noch dazu in allen Altersklassen.

    Fazit: Das war ein gelungene Neustart der Hügeltour! Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen, gut gelaunten Fahrer und Fahrerinnen. Ihr habt uns motiviert, das Vereinsheim der Wanderfalken direkt wieder für das letzte Septemberwochenende in 2023 zu buchen. Wir laden euch herzlich ein, uns dann wieder zu besuchen, das mit dem Wetter regeln wir dann auch wieder;)


  • Ötztaler 2022 – die grüne Hölle

    Der Ötztaler Radmarathon ist seit Jahrzehnten eines der Highlights im Radsportkalender. Vom RSC Essen Kettwig waren in diesem Jahr Walburga, Peter und Günther am Start. Obwohl es für Walburga und Peter nicht der erste Start beim Ötzi war, machte sich schnell eine kribbelnde Nervosität bemerkbar.

    Die Gesamtstrecke des Ötztaler Marathons beläuft sich auf etwa 230 Kilometer, die über vier Alpenpässe mit insgesamt etwa 5000 Höhenmetern führt. Der höchste davon ist das Timmelsjoch mit 2509 Höhenmetern. Start und Ziel sind im österreichischen Sölden – eigentlich bekannt für Wintersport – jedes Jahr Ende August jedoch Mekka der deutschsprachigen Radsport-Szene mit mehreren tausend Teilnehmern.

    Nachdem die Temperaturen im Sommer fast durchweg sehr heiß waren, war für den Renntag ein Temperatursturz und für den Nachmittag Regen angesagt. Am Vorabend regnete es tatsächlich, was die Stimmung etwas trübte, denn bei Regen über hohe Pässe zu fahren macht weniger Spaß und bringt auch mehr Risiko mit sich.

    Pünktlich um 4:45 klingelte am Sonntag früh der Wecker, draußen war es trocken und auch nicht so kalt wie erwartet. Einige Fahrer und Fahrerinnen fuhren sich auf dem Campingplatz in Sölden bereits auf einem Rollentrainer warm.

    Gegen sechs machten sich die drei auf dem Weg zum Startblock der schon gut gefüllt war, da sich viele andere noch früher aufgemacht hatten. Die Temperatur von mittlerweile 11 Grad machten das Warten bis zum Start dennoch angenehm. Peter hatte sich im Vorfeld entschieden, in diesem Jahr zurückhaltender zu fahren und Walburga zu begleiten.

    Um 6:30 ging die Spitze des Rennens auf die Strecke, es dauerte einige Minuten, bis sich der riesige Lindwurm unter dem Applaus zahlreicher Zuschauer in Bewegung gesetzt hatte. Von Sölden geht es auf der Strecke zunächst über 30 Kilometer bergab nach Ötz. Manchmal wurde es in der Vergangenheit schon auf dem ersten Abschnitt sehr hektisch. Dieses Mal war die Abfahrt eher entspannt.

    In Ötz beginnt der 18 Kilometer lange Anstieg zum Kühtai. Bedingt durch die teilweise schmale Straße und das große Teilnehmerfeld geht es hier zunächst ziemlich eng zu. Das legte sich aber nach wenigen Kilometern und alles zog sich auseinander. Am Kühtai folgte dann die erste Labe, an der man sich Stärken und die Trinkflaschen füllen kann. Diese ließen Walburga und ihre Mitstreiter aber aus und gingen direkt auf die Abfahrt.

    Auf der Abfahrt folgte die erste der kurzfristig angekündigten Streckenänderung. Statt, wie in früheren Jahren, direkt hinunter nach Innsbruck zu fahren, wurde in einen kleinen Anstieg abgebogen. Auf dem Sträßchen war Achtsamkeit geboten. Es erwies sich als sehr steil – gut, wenn man vorher den passenden Gang gewählt hatte.

    Nach der ersten Streckenänderunggings in den Anstieg zum Brenner, einer gut ausgebauten Straße mit überwiegend moderaten Steigungsprozenten, sodass hier und da Zeit und vor allem Luft für einen Smalltalk im Feld war. Die Stimmung war jedenfalls gut.

    Am Brenner befand sich die zweite Labestation, welche dieses Mal auch Walburga, Peter und Günther ansteuern, um die Flaschen zu füllen und sich zu stärken, bevor es über eine weitere Umleitung über einen kurzen und für das Teilnehmerfeld eigentlich zu schmalen Radweg weitergeht, nach einigen hundert Metern nach Italien und wieder auf die Brennerstraße hinab nach Sterzing.

    Vor dem 15 Kilometer langen Anstieg zum Jaufenpass gibt es noch eine Umleitung um Sterzing herum, die zukünftig immer Teil der Strecke sein soll, um den Ortskern von der stundenlangen Sperrung während des Radmarathons zu entlasten. Die Umleitung ist nicht sehr lang aber steil und anspruchsvoll ist allerdings landschaftlich auch sehr schön.

    Auf dem Jaufen paarten sich auch dieses Mal wieder herrliche Ausblicke mit dem Wandel der Landschaft beim Überqueren des Passes – fantastisch! 

    Nun ging es auf die technisch sehr anspruchsvolle und kurvenreiche Abfahrt hinab ins Passeier-Tal – und hinein in die brütende Hitze Südtirols. Danach wartete das Timmelsjoch – ein Pass, der völlig zu Recht das Prädikat „riesig“ trägt: Mit 30 Kilometern Länge und rund 1900 Metern Höhendifferenz ist er einer der längsten und schwersten (asphaltierten) Pässe im gesamten Alpenraum. Die ersten Kilometer gibt es eher moderate Steigungsprozente, bevor es dann vorbei am Örtchen Moos richtig steil und anspruchsvoll wird. Erfreulich war, dass die Organisation des Events eine zusätzliche Verpflegungsstelle eingerichtet hatte, wo sich die Teilnehmer mit fließendem Wasser abkühlen konnten.

    Nach rund 15 Kilometer Anstieg folgt am Timmelsjoch ein mehrere Kilometer langer eher flacher Abschnitt, auf dem man sich erholen kann. Gegen Ende des Abschnitts folgte die nächste Verpflegungsstelle; Zeit sich zu stärken und die Flaschen nochmal zu füllen. Anschließend geht es weiter in den letzten rund 10 Kilometer langen Abschnitt zur Passhöhe. Der Ausblick der sich hier eröffnet ist sagenhaft – ein beeindruckendes Bergpanorama und eine Straße, der man mit großem Respekt entgegensieht, weil dort lange Hangtraversen mit zweistelligen Steigungsprozenten warten. Die Wolkendecke in dieser Höhe sorgte mit einigen Wassertröpfchen für eine willkommene Erfrischung.

    Etwa drei Kilometer vor der eigentlichen Passhöhe folgt ein Tunnel und von da an hat man es fast schon geschafft, denn es gibt bis zum Pass, der auch die Grenze zwischen Österreich und Italien markiert, fast nur noch moderate Steigungen. Bis zum Ziel in Sölden folgen nun noch gute 20 Kilometer Abfahrt mit mehreren Serpentinen, die nach der bereits absolvierten Strecke nochmal alle Konzentration erfordert. Ganz besonders auch deshalb, weil es vor einigen Jahren gerade auf dieser Abfahrt kurz vor dem Ziel einen schweren Sturz einer befreundeten Radkollegin gegeben hat.

    Unser Team rollt schließlich über die Ziellinie. Erleichtert auch darüber, ein solches Event wieder pannenfrei absolviert zu haben, noch dazu in diesem Jahr in einem besonders guten Team!


  • Zur Abwechslung mal ohne Rad…

    Am Wochenende vom 17. – 18. September stand ein RSC Wanderwochenende „nur für Mädels“ auf dem Programm. Die Idee dazu hatten Jana und Judith während „Rad am Ring“ und die beiden begannen sofort mit der Planung.

    Als Ausgangspunkt für die Wanderung wurde Battenberg im Ederkreis, ein sehr schöner kleiner Ort, auserkoren. Von dort aus haben wir dann am Samstag eine tolle Wanderung durch Wald und Flur unternommen. Nach knapp 19 Kilometern und 400 Höhenmetern hatten wir uns das Abendessen redlich verdient.

    Am Sonntag entschieden wir uns für einen Stadtrundgang durch Frankenberg, bei dem wir wieder viel Spaß zusammen hatten.

    Fazit: Ein rundum gelungenes Wochenende, das wir als festen Bestandteil unserer Vereinsaktivitäten etablieren wollen. Wer Lust hat, im nächsten Jahr mitzuwandern kann sich den 21. und 22. Oktober 2023 schon einmal vormerken.


  • Gevelsberg RTF – 16-Talsperren Rundfahrt

    Am Samstag, den 27. August, also dem letzten Augustwochenende, fand die RTF und Radmarathon des Skiclub Gevelsberg statt. An dieser RTF, die auch als 16-Talsperren Rundfahrt bekannt ist, nahm eine Gruppe des RSC teil.

    Trotz schlechter Wettervorhersage, es sollte der einzige regnerische Tag der letzten Wochen bleiben, trafen sich Michael N., Rainer, Markus und Stefan um 7:00 am „Lukas“ in Kupferdreh, um die Gevelsberger RTF inklusive Anfahrt unter die Räder zu nehmen. Zwischen 7:00 und 9:00 sollte das ein recht nasses Unterfangen werden, was auf die Stimmung und Motivation drückte. Daraufhin beschränkte sich die Gruppe auf die 113 Kilometer lange RTF-Strecke.

    Diese Entscheidung wurde auf den ersten 30 Kilometern der Strecke über den fast durchgängigen „Ruhrgebiets-Rumpel-Asphalt“ zusätzlich bestätigt. Ab der 70-er RTF-Streckenteilung ging es dann jedoch durch das schöne bergische Land und über die Ennepetalsperre zurück. Feinster Asphalt, leere Straßen und das stetige Auf und Ab machten nun richtig Spaß.

    Fazit: Es war insgesamt doch ein schöner Tag auf dem Rennrad. Am Ende standen bei jedem mindestens 170 Kilometer und ein 26-er Schnitt auf dem Tacho.


  • Lake 2 Lake

    Eine Woche nach Pfingsten fand die Veranstaltung Lake 2 Lake statt. Da ich in Bimbach am Sonntag aufgrund der Wetterlage nur die 180-er Strecke gefahren war, stand mir der Sinn nach einen „richtigen“ Marathon.

    Und so haben Heiko und ich uns dann sehr spontan zu Lake 2 Lake angemeldet und sind nach Österreich gedüst.

    Die Strecke führte von Durlaßboden, einem Speicher-Stausee bei Gerlos, über den Großglockner, durch Kärnten und schließlich runter zum Wörthersee. Ziel war nach 305 Kilometern und 4000 Höhenmetern die Pension von Johnny Hoogerland in Velden.

    Gefahren wurde in der Gruppe und jeder wurde mitgenommen, sodass am Ende alle Teilnehmer zeitgleich im Ziel angekommen sind. Das Wetter war perfekt, die Verpflegung ebenfalls, so dass der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Es war definitv der Höhepunkt meiner Radsportsaison 2022!


  • Pfingsten fährt man Bimbach!

    Seit vielen Jahren ist es Tradition im RSC-Essen-Kettwig an Pfingsten in Bimbach zu starten. Es ist immer wieder ein Highlight unserer jährlichen Aktivitäten. So waren wir auch in diesem Jahr wieder zahlreich auf allen möglichen Strecken am Start.

    Samstag wurde fleißig RTF gefahren, zum großen Teil die 150-er Strecke, da viele „Bimbach 400“ als Ziel ins Auge gefasst hatten.

    Leider hat uns am Sonntag das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, da für den Nachmittag schwere Gewitter angesagt waren. Auf der 180-er ist man dennoch trocken durchgekommen. Einige ganz Mutige haben trotz des Wetters die 250-er Strecke in Angriff genommen – und mit Bravour bewältigt. Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.


  • Sportliches Pfingstwochenende

    Spin Spark Orbit 360 zwischen Düsseldorf und Roermond

    Am Samstag sind Jenny, Dimi und Stefan den Spin Spark 2022 von Orbit 360 mit 191 Kilometer Länge gefahren. Die Strecke startet bei Düsseldorf, sie führt über Gravelwege und alte Bahndämme entlang des Braunkohletagebau und durch mehrere Naturschutzgebiete nahe der niederländischen Grenze.

    Besonders in den Naturschutzgebieten war das Terrain anspruchsvoll, der Track führte sogar über einige nicht fahrbare Single Trail Abschnitte („hike your bike“ über kurze Abschnitte ist beim Orbit-Fahren keine Seltenheit). Bereits nach 40 Kilometern erreicht man mit dem portugiesischen Café das kulinarisches Highlight der Tour. Hier sollte man in jedem Fall kurz halten, und falls der Hunger (noch) nicht da ist, etwas einpacken. Die Auswahl an Gebäck, sowohl süß als auch herzhaft, ist umfangreich.

    Fazit: Eine sehr schöne Tour durch die Natur, mit stückweise schwierigen Passagen. Sie ist gut an einem Tag zu meistern.

    Weitere Details zur Strecke, sowie eine komplette Beschreibung gibt es auf der offiziellen Homepage.


  • Frühjahrs Bikepackingtour nachgeholt

    Eigentlich wollten wir am 02. April unsere Frühjahrs Bikepackingtour machen. Dann gab es einen kurzen Wintereinbruch mit Schneefall im Sauerland. Wir haben die schöne Wochenendtour am 21.-22. Mai in kleinerer Besetzung nachgeholt.

    Pünktlich um acht Uhr am Samstag sind Monika, Dimitri und Stefan auf die 175 Kilometer lange Strecke in Richtung Olpe aufgebrochen. Bis Solingen wollte sich die Sonne überhaupt nicht zeigen und es war mit 9°C noch sehr frisch. Dann kam endlich die Sonne zum Vorschein und es wurde angenehm. In Leichlingen sind wir in ein Café eingekehrt, welches mit interessanten behördlichen Auflagen aufwartete: Jedenfalls hatten wir unseren Spaß dabei, den Kaffee vor Ort im „To-go-Becher“ zu verzehren.

    Anschließend ging es auf die Balkantrasse, welche mit leichter, aber konstanter Steigung reichlich Ausdauer erfordert. Die zweite geplante Pause am Neye-Café, nach 130 Kilometern direkt an der Wippertalbahn-Trasse, fiel aus. Das Café baut gerade um. Wenige Kilometer weiter im Ort Wipperfürth ließ es sich dann jedoch schön in der Sonne bei Kuchen und Kaffee auf dem Marktplatz sitzen.

    Ab Marienheide verlassen wir die Trasse für einige Kilometer. Weiter geht es über einige kleinere Anstiege von Dannenberg bis Derschlag, vorbei an der Brucher- und Aggertalsperre, auf ruhigen Nebenstraßen mit toller Fernsicht. In Derschlag biegt man auf den Alleenradweg Aggertalbahn ab und fährt diesen bis Olpe durch.

    Der zweite Tag startet bei schönstem Wetter ab Olpe direkt mit der Highlightstrecke um den Biggesee. Nach 21 Kilometern lädt ein schönes Café auf der Bigge-Staumauer eigentlich zum verweilen ein, nach dem guten Frühstück war hier allerdings noch niemand hungrig. Die Trassen- und Radwege entlang der Lenne sind immer wieder unterbrochen von Straßenabschnitten und kleinen Anstiegen. Nach gut 60 Kilometern legten wir in Werdohl eine Pause ein. Kurze Zeit später in Nachrodt musste die geplante Route wegen Bauarbeiten abgeändert werden werden. Für Fahrradfahrer ist die Bundesstraße ein Traum, weil sie kaum von Autos befahren ist.

    In Hagen entschieden wir uns, den Ruhrtalradweg zu meiden, und fuhren hoch nach Silschede, um den vielen Freizeit-Radlern aus dem Weg zu gehen. Über die alte Kohlenbahntrasse ging es dann bis nach Schee/Quellenburg. Nach einer kurzen Eispause am Trassen-Kiosk ging es nur noch den Wodan runter nach Nierenhof und über Deilbach und Kupferdreh nach Hause.

    Fazit: Ein tolles Wochenende mit 320 Kilometer interessanten und schönen Streckenabschnitten, leckerem Abendessen, gutem Frühstück und schönen Hotelzimmern.