• 11. Dinslakener CTF 2019 – 2. Lauf

    Die Wettervorhersage war nicht gerade positiv – und sie behielt leider recht. Von oben und von unten gab es Nässe satt! Ein richtiger Testfall für die Funktion der Regenbekleidung. Für die fünf Teilnehmenden des RSC Essen-Kettwig ging’s um 9:00 am bekannten Startort in Dinslaken-Hiesfeld los.

    Auf der „to do – Liste“ standen die 33 bzw. die 46 km lange Strecke. Als erste kleine Herausforderung stand eine der Halden der ehemaligen Zeche Lohberg auf dem Programm. Auf den teilweise schmalen Pfaden war es eine recht matschige Angelegenheit. Es kostete auch viel Kraft, die Mountainbikes im tiefen schlammigen Boden unter Kontrolle zu behalten. Es folgten weitere teils gut teils weniger gut fahrbare Wege in den Waldgebieten Krummbeck, Egerheide und Testerberge, bevor in Hünxe der Wesel-Datteln-Kanal erreicht wurde. Dort war „Schiffe gucken“ angesagt.

    Die weiteren interessanten Stationen hießen Gartroper Busch, Schwarze Heide, Heidhof, Sträterei und Scholtenbusch. Nach ca. 2:40 Stunden Fahrzeit auf der 46 km Strecke erreeichten wir wieder den Startort. Auf der Strecke waren nur sehr wenige andere Teilnehmende unterwegs – insgesamt etwas über 100. Am Startort sorgten leckere Erbsensuppe und eine große Auswahl an Kuchen für das leibliche Wohl. Hier gibt’s ein paar Impressionen von der Veranstaltung zu sehen.

    Fazit: Es war schön … und nass!


  • Die Herner Emscherbike CTF

    Der 3. Lauf des NRW-CTF-Cups 2019 fand am 17. März in Herne statt – mitten im Herzen des Ruhrgebietes. Wer immer noch denkt, dass es hier nur wenig „Grün“ und schon gar keine „Berge“ gibt, der irrt. Grün gibt es vor allem entlang des Rhein-Herne-Kanals, der, frei vom motorisierten Verkehr, beidseitig mit Rad- und Fußwegen erschlossen ist. Die Berge sind zwar nicht natürlich, sondern als Relikt des Bergbaus vom Menschen gemachte, sogenannte Bergehalden. Das hat den Vorteil, dass sie als „Landschaftsbauwerk“ so gestaltet wurden, wie man sie haben wollte.

    Vom Startort in Herne-Wanne führte die von den Teilnehmern des RSC Essen-Kettwig gefahrene 55 km Strecke zunächst zum besagten Rhein-Herne-Kanal und entlang des Südufers bis zum Wendepunkt in Gelsenkirchen. Entlang des Nordufers führte die Route anschließend in den Emscherbruch, einem relativ großen Waldgebiet im Grenzbereich der Städte Gelsenkirchen und Herten. Danach folgte der erste Berg, die Halde Hoppenbruch, deren Gipfel von einer markanten Windkaftanlage markiert wird. Hier gibt’s viele schöne Singletrails, die sich die Haldenflanken hinunterwinden. Nach der Halde ist vor der Halde und so hieß die nächste Station Halde Hoheward. Die macht mit satten 150 Höhenmetern ihrem Namen alle Ehre.

    Über die Halde Hoheward führt auch eine etwa 6,5 km lange Cross-Country-MTB-Strecke, welche in den Routenverlauf der CTF eingebaut worden war. Das hieß konkret – es ging teilweise steil rauf und größtenteils richtig schön „flowig“ runter. Insbesondere die auf einem Singletrail verlaufende rund ein Kilometer lange Nordabfahrt ist immer wieder richtig spaßig zu fahren. Die nächsten Stationen waren die „Allee des Wandels“, ein Bahntrassenradweg, sowie der Katzenbusch, ein Waldgebiet, bevor abschließend nochmals die Halden Hoheward und Hoppenbruch auf anderen Wegen als zuvor befahren wurden. Durch die mehrmalige Befahrung der beiden Berge summierten sich die gesammelten Höhenmeter auf etwa 550.

    Fazit: Trotz des sehr wechselhaften Wetters war Emscherbike RTF eine sehr schöne Veranstaltung. Der Veranstalter hatte für eine gute Ausschilderung der Strecke gesorgt und leckere Kost an den Verpflegungsstellen und am Veranstaltungsort spendiert.


  • WWBT des PSV Iserlohn 1969 e.V.

    Anfang März 2019 stand wie üblich die letzte Veranstaltung der WWBT in Iserlohn auf dem Programm. Leider war das Wetter nicht unbedingt schön zu nennen. Trotzdem begaben sich insgesamt fünf RSC-ler auf die Stecke, zusammen mit 405 weiteren mutigen. Als Belohung gab es die legendäre WWBT Sammeltasse.

    Die Hauptgruppe befuhr dabei auch nur die 32 km Runde. Schon der Start war leicht vernieselt. Ein Grund, weswegen die RSC-ler sich mit der 32-Kilometer-Runde begnügten. Die Strecke ist nicht sonderlich spektakulär, es waren nur einige Waldwege mit viel Asphalt sowie einige Passagen des Ruhrtalradweges. Nach knapp 20 km kam dann die erste und einzige Kontrolle. Die Verpflegung war wie immer top, Traditionell gibt es hier wie immer ein selbstgemachtes Früchtebrot. Leider scheiterten sämtliche Versuche, das Rezept in Erfahrung zu bringen.

    Nach der Stärkung an der Kontrolle ging es im Regen weiter. Nach 12 km erreichten das RSC-Quintett dann wieder das Ziel. Hier warteten leckere Salate, Kuchen und viele andere Leckereien auf die Rückkehrer. Zu guter Letzt gab es dann noch die Siegerehrung  der WWBT. Der RSC belegte hier den 1. Platz als teilnehmerstärkster Verein außerhalb von Dortmund-Mitte.

    Fazit: Zum Glück hatte die Vereinsvorsitzende beim Abtransport der Siegerprämie, drei Fässchen Veltins á 5 Liter, genug helfende Arme. Die nächste Teilnahme ist jedenfalls gesichert.


  • CTF des RV Witten durch die „snowy mountains“

    Am 03.02.2019 startete in Witten die 5. Veranstaltung der diesjährigen Westfalen-Winter-Bike-Trophy. Da es seit der Nacht zuvor kräftig geschneit hatte, war der Name „Winter-Bike-Trophy“ sogar Programm. Weite Teile der Strecke lagen unter einer dichten Schneedecke.

    Die Teilnehmer*innen des RSC Essen-Kettwig ließen sich davon allerdings nicht abschrecken und nahmen die jeweils aufgrund einer Baustelle verlängerten 50er- und 60er Schleifen unter die fetten Reifen ihrer MTB’s. Nördlich der Ruhr führten die Strecken unter anderem auf schönen Waldwegen durch das kleine Ardeygebirge, wo es immerhin bis auf über 270 Meter hinauf ging. Mit zunehmender Höhe wuchs die Dicke der Schneedecke, so dass gute Steuerkünste von Vorteil waren.

    Die Aussicht vom Hohenstein ins Ruhr war wie immer gigantisch! Auch das Hügelland südlich der Ruhr wartete mit reichlich Höhenmetern auf. Entlang von Ruhr, Kemnader Stausee und Oelbach war es dann vergleichsweise flach.

    Fazit: Das sonnige und von oben trockene Wetter trug zur guten Laune des RSC-Teams bei. Die Bratwürste und der Kuchen nach der Veranstaltung waren wohlverdient!