• Das war die Hügeltour 2022

    Am Sonntag den 25. September fand unsere Hügeltour RTF zum ersten Mal nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder statt. Das Wetter passte perfekt und insgesamt 333 Fahrerinnen und Fahrer sämtlicher Altersklassen nahmen die Strecken unter die Räder, davon etwa ein Viertel mit Wertungskarten. Hier findet ihr einige Eindrücke.

    Die Vorbereitungen liefen trotz zwei Jahren Abstinenz fast reibungslos, lediglich die Wetterprognosen blieben bis kurz vor dem Starttermin eher unbeständig. Dennoch ließen sich insgesamt 333 Teilnehmer von „regnerisch“ über „teilweise sonnig“ bis „trocken“ (je nach verwendeter App) nicht beirren. Und sie behielten recht: Lange vor dem Start gegen acht Uhr tröpfelte das letzte dutzend Regentropfen zu Boden, zur Sicherheit blieb dennoch die eine oder andere Regenjacke an. Einige Mutige starteten allerdings sogar in kurz-kurz.

    Während 85 Fahrerinnen und Fahrer auf der 150-er und 128 der 100-er Strecke unterwegs sind, laufen im Start/Ziel-Bereich die Vorbereitungen für das anschließende Chill-Out bereits auf Hochtouren. Die Besatzungen der vier Kontrollstellen sind längst mit Verpflegung und Stempel auf ihren Positionen.

    Bereits die ersten Rückkehrer erwartete ein gut sortierter Getränkestand, ein Grillstand, auf dem neben den obligatorischen Bratwürsten neuerdings auch Veggie-Burger brutzeln, sowie eine gut bestückte Kuchentheke.

    Derart gut versorgt lässt es sich nach geleisteten Höhenmetern prima in der Sonne chillen, die bereits angenehm warm auf das Ziel scheint. Hier ergibt sich so manche Gelegenheit zum Fachsimpeln, oder einfach nur die Leidenschaft für unser schönes Hobby miteinander zu teilen. Bei so mancher Begegnung stellte sich dann heraus, dass nicht wenige RTF-Neulinge am Start gewesen sind, noch dazu in allen Altersklassen.

    Fazit: Das war ein gelungene Neustart der Hügeltour! Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen, gut gelaunten Fahrer und Fahrerinnen. Ihr habt uns motiviert, das Vereinsheim der Wanderfalken direkt wieder für das letzte Septemberwochenende in 2023 zu buchen. Wir laden euch herzlich ein, uns dann wieder zu besuchen, das mit dem Wetter regeln wir dann auch wieder;)


  • Zur Abwechslung mal ohne Rad…

    Am Wochenende vom 17. – 18. September stand ein RSC Wanderwochenende „nur für Mädels“ auf dem Programm. Die Idee dazu hatten Jana und Judith während „Rad am Ring“ und die beiden begannen sofort mit der Planung.

    Als Ausgangspunkt für die Wanderung wurde Battenberg im Ederkreis, ein sehr schöner kleiner Ort, auserkoren. Von dort aus haben wir dann am Samstag eine tolle Wanderung durch Wald und Flur unternommen. Nach knapp 19 Kilometern und 400 Höhenmetern hatten wir uns das Abendessen redlich verdient.

    Am Sonntag entschieden wir uns für einen Stadtrundgang durch Frankenberg, bei dem wir wieder viel Spaß zusammen hatten.

    Fazit: Ein rundum gelungenes Wochenende, das wir als festen Bestandteil unserer Vereinsaktivitäten etablieren wollen. Wer Lust hat, im nächsten Jahr mitzuwandern kann sich den 21. und 22. Oktober 2023 schon einmal vormerken.


  • Gevelsberg RTF – 16-Talsperren Rundfahrt

    Am Samstag, den 27. August, also dem letzten Augustwochenende, fand die RTF und Radmarathon des Skiclub Gevelsberg statt. An dieser RTF, die auch als 16-Talsperren Rundfahrt bekannt ist, nahm eine Gruppe des RSC teil.

    Trotz schlechter Wettervorhersage, es sollte der einzige regnerische Tag der letzten Wochen bleiben, trafen sich Michael N., Rainer, Markus und Stefan um 7:00 am „Lukas“ in Kupferdreh, um die Gevelsberger RTF inklusive Anfahrt unter die Räder zu nehmen. Zwischen 7:00 und 9:00 sollte das ein recht nasses Unterfangen werden, was auf die Stimmung und Motivation drückte. Daraufhin beschränkte sich die Gruppe auf die 113 Kilometer lange RTF-Strecke.

    Diese Entscheidung wurde auf den ersten 30 Kilometern der Strecke über den fast durchgängigen „Ruhrgebiets-Rumpel-Asphalt“ zusätzlich bestätigt. Ab der 70-er RTF-Streckenteilung ging es dann jedoch durch das schöne bergische Land und über die Ennepetalsperre zurück. Feinster Asphalt, leere Straßen und das stetige Auf und Ab machten nun richtig Spaß.

    Fazit: Es war insgesamt doch ein schöner Tag auf dem Rennrad. Am Ende standen bei jedem mindestens 170 Kilometer und ein 26-er Schnitt auf dem Tacho.


  • Lake 2 Lake

    Eine Woche nach Pfingsten fand die Veranstaltung Lake 2 Lake statt. Da ich in Bimbach am Sonntag aufgrund der Wetterlage nur die 180-er Strecke gefahren war, stand mir der Sinn nach einen „richtigen“ Marathon.

    Und so haben Heiko und ich uns dann sehr spontan zu Lake 2 Lake angemeldet und sind nach Österreich gedüst.

    Die Strecke führte von Durlaßboden, einem Speicher-Stausee bei Gerlos, über den Großglockner, durch Kärnten und schließlich runter zum Wörthersee. Ziel war nach 305 Kilometern und 4000 Höhenmetern die Pension von Johnny Hoogerland in Velden.

    Gefahren wurde in der Gruppe und jeder wurde mitgenommen, sodass am Ende alle Teilnehmer zeitgleich im Ziel angekommen sind. Das Wetter war perfekt, die Verpflegung ebenfalls, so dass der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Es war definitv der Höhepunkt meiner Radsportsaison 2022!


  • Pfingsten fährt man Bimbach!

    Seit vielen Jahren ist es Tradition im RSC-Essen-Kettwig an Pfingsten in Bimbach zu starten. Es ist immer wieder ein Highlight unserer jährlichen Aktivitäten. So waren wir auch in diesem Jahr wieder zahlreich auf allen möglichen Strecken am Start.

    Samstag wurde fleißig RTF gefahren, zum großen Teil die 150-er Strecke, da viele „Bimbach 400“ als Ziel ins Auge gefasst hatten.

    Leider hat uns am Sonntag das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, da für den Nachmittag schwere Gewitter angesagt waren. Auf der 180-er ist man dennoch trocken durchgekommen. Einige ganz Mutige haben trotz des Wetters die 250-er Strecke in Angriff genommen – und mit Bravour bewältigt. Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.


  • Sportliches Pfingstwochenende

    Spin Spark Orbit 360 zwischen Düsseldorf und Roermond

    Am Samstag sind Jenny, Dimi und Stefan den Spin Spark 2022 von Orbit 360 mit 191 Kilometer Länge gefahren. Die Strecke startet bei Düsseldorf, sie führt über Gravelwege und alte Bahndämme entlang des Braunkohletagebau und durch mehrere Naturschutzgebiete nahe der niederländischen Grenze.

    Besonders in den Naturschutzgebieten war das Terrain anspruchsvoll, der Track führte sogar über einige nicht fahrbare Single Trail Abschnitte („hike your bike“ über kurze Abschnitte ist beim Orbit-Fahren keine Seltenheit). Bereits nach 40 Kilometern erreicht man mit dem portugiesischen Café das kulinarisches Highlight der Tour. Hier sollte man in jedem Fall kurz halten, und falls der Hunger (noch) nicht da ist, etwas einpacken. Die Auswahl an Gebäck, sowohl süß als auch herzhaft, ist umfangreich.

    Fazit: Eine sehr schöne Tour durch die Natur, mit stückweise schwierigen Passagen. Sie ist gut an einem Tag zu meistern.

    Weitere Details zur Strecke, sowie eine komplette Beschreibung gibt es auf der offiziellen Homepage.


  • Frühjahrs Bikepackingtour nachgeholt

    Eigentlich wollten wir am 02. April unsere Frühjahrs Bikepackingtour machen. Dann gab es einen kurzen Wintereinbruch mit Schneefall im Sauerland. Wir haben die schöne Wochenendtour am 21.-22. Mai in kleinerer Besetzung nachgeholt.

    Frühjahrs Bikepackingtour nachgeholt

    Pünktlich um acht Uhr am Samstag sind Monika, Dimitri und Stefan auf die 175 Kilometer lange Strecke in Richtung Olpe aufgebrochen. Bis Solingen wollte sich die Sonne überhaupt nicht zeigen und es war mit 9°C noch sehr frisch. Dann kam endlich die Sonne zum Vorschein und es wurde angenehm. In Leichlingen sind wir in ein Café eingekehrt, welches mit interessanten behördlichen Auflagen aufwartete: Jedenfalls hatten wir unseren Spaß dabei, den Kaffee vor Ort im „To-go-Becher“ zu verzehren.

    Anschließend ging es auf die Balkantrasse, welche mit leichter, aber konstanter Steigung reichlich Ausdauer erfordert. Die zweite geplante Pause am Neye-Café, nach 130 Kilometern direkt an der Wippertalbahn-Trasse, fiel aus. Das Café baut gerade um. Wenige Kilometer weiter im Ort Wipperfürth ließ es sich dann jedoch schön in der Sonne bei Kuchen und Kaffee auf dem Marktplatz sitzen.

    Ab Marienheide verlassen wir die Trasse für einige Kilometer. Weiter geht es über einige kleinere Anstiege von Dannenberg bis Derschlag, vorbei an der Brucher- und Aggertalsperre, auf ruhigen Nebenstraßen mit toller Fernsicht. In Derschlag biegt man auf den Alleenradweg Aggertalbahn ab und fährt diesen bis Olpe durch.

    Der zweite Tag startet bei schönstem Wetter ab Olpe direkt mit der Highlightstrecke um den Biggesee. Nach 21 Kilometern lädt ein schönes Café auf der Bigge-Staumauer eigentlich zum verweilen ein, nach dem guten Frühstück war hier allerdings noch niemand hungrig. Die Trassen- und Radwege entlang der Lenne sind immer wieder unterbrochen von Straßenabschnitten und kleinen Anstiegen. Nach gut 60 Kilometern legten wir in Werdohl eine Pause ein. Kurze Zeit später in Nachrodt musste die geplante Route wegen Bauarbeiten abgeändert werden werden. Für Fahrradfahrer ist die Bundesstraße ein Traum, weil sie kaum von Autos befahren ist.

    In Hagen entschieden wir uns, den Ruhrtalradweg zu meiden, und fuhren hoch nach Silschede, um den vielen Freizeit-Radlern aus dem Weg zu gehen. Über die alte Kohlenbahntrasse ging es dann bis nach Schee/Quellenburg. Nach einer kurzen Eispause am Trassen-Kiosk ging es nur noch den Wodan runter nach Nierenhof und über Deilbach und Kupferdreh nach Hause.

    Fazit: Ein tolles Wochenende mit 320 Kilometer interessanten und schönen Streckenabschnitten, leckerem Abendessen, gutem Frühstück und schönen Hotelzimmern.


  • RSC Essen Kettwig & Friends im Vogelsberg

    Am Wochenende vom 06.-08. Mai haben sich einige Mitglieder des RSC aufgemacht, um wieder ein paar Tage im schönen Vogelsberg zu radeln. Nachdem das Vogelsbergwochenende in den letzten Jahren aufgrund von Corona nicht stattfand, konnten Eva und Heiko den RSC 2022 wieder in Ihrer Heimat Brachttal begrüßen. Mit dabei waren auch die Freunde des RSC aus der Umgebung von Brachttal.

    RSC Essen Kettwig & Friends im Vogelsberg

    Ab Freitag mittags trudelten die Gäste ein, so dass wir am Nachmittag zu einer schönen Einrollrunde, vorbei am Kinzigstausee Richtung Schlüchtern starten konnten (komoot). Danach ging es, wie schon in den Jahren zuvor, zur Pizzabude ums Eck, dort gibt es einfaches, aber leckeres Essen.

    Am Samstag stand dann die Königsetappe auf dem Plan. In diesem Jahr ging es hinauf zum Wahrzeichen des Vogelsbergs, den Hoherodskopf. Die Anfahrt hatten wir diesmal „hinten rum“ gewählt, über Ulfa und Schotten. Das ist landschaftlich ein tolles Erlebnis. Mit knapp 2.200 Höhenmetern auf 135 km hatten wir gut zu klettern (komoot). Für unser leibliches Wohl zeichneten Uwe und Silke verantwortlich, die uns perfekt verpflegten.

    Zum Abschluss stand am Sonntag noch eine Runde durch den Spessart auf dem Plan. Über den großen Nickus führte uns die Tour nach Bad Brückenau (komoot). Wieder in Brachttal angekommen, wurde bei Eva und Heiko im Garten gegrillt, so dass alle frisch gestärkt die Heimreise antreten konnten.

    Fazit: Ein rundum gelungenes Wochenende. Das Wetter hat mitgespielt, und nach der langen Coronapause tat es allen gut, mal wieder in einer größeren Gemeinschaft das Wochenende zu genießen. Wir hatten sehr viel Spaß. Der Vogelsberg ist ein schönes Rennradrevier mit guten und leeren Straßen, sowie traumhaften Landschaften. Die Fortsetzung in 2023 ist bereits geplant.


  • Tour d‘ Energie am 24.04.2022

    Endlich wieder Radrennen! In diesem Jahr fand die Tour d‘ Energie wieder wie gewohnt Ende April als eines der ersten Jedermannrennen der Saison statt. Der RSC-Essen-Kettwig war ebenfalls vertreten. Walburga, Peter, Jana, Frank, Heiko und Eva gingen auf der 100-km-Strecke an den Start.

    Tour d‘ Energie am 24.04.2022

    Pünktlich ging es auf die Strecke, bei perfekten Bedingungen, wenn da nicht dieser Wind gewesen wäre. Die erste Hälfte ging es mit viel Rückenwind schnell dahin, doch auf dem Rückweg hatten wir alle gut zu kämpfen. Das tat dem Vergnügen aber keinen Abbruch. Die Stimmung an der Strecke war wieder ein Erlebnis, speziell die Fans am Hohen Hagen, die uns buchstäblich den Berg „hochjubelten“. Wie habe ich das in den letzten zwei Jahren vermisst.

    Alle sind gut im Ziel angekommen und haben den Tag genossen. Als Krönung hat Walburga den 1. Platz in ihrer AK belegt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung!

    Fazit: Ein rundum gelungener Tag und wieder ein weiteres Stück Normalität.


  • Amstel Gold Race

    Am Samstag waren einige Vereinsmitglieder beim Amstel am Start. Bei kühlem wechselhaftem Aprilwetter ging es auf bis zu 250 km durch die Niederlande. Alle kamen gesund und glücklich ins Ziel. Ihr könnt ganz schön stolz auf euch sein!

    Amstel Gold Race

    Die Amstel Gold Race RTF mit 150km wurde von Eva, Jana, Steffi und Frank bestritten. Die Gruppe ist trocken geblieben und hatte ihren Spaß, wie man zweifelsohne auf den glücklichen Gesichtern im Ziel sehen kann.

    Die zwei Langstrecken Profis Walburga und Peter haben sich die 250 km lange Strecke gegönnt. Aufgrund von eher schlechtem Wetter am frühen Morgen, sind sie erst mit der Sonne gestartet und haben umso mehr aufs Tempo gedrückt um in jedem Fall im Hellen und ohne zu erfrieren anzukommen. Ein beachtlicher Schnitt war das Ergebnis. Ein Highlight war sicherlich die Matsche-Patsche an der Verpflegung, hier zeigte sich was das Aprilwetter so kann. Glückwünsche an das Paar für diese tolle Leistung!