• Hügeltour und Gravelrides

    Am letzten Sonntag im September finden die 21. Kettwiger Hügeltour und 4. Kettwiger Gravelrides statt. Die Hügeltour fordert Rennradfahrer zum Saisonende mit anspruchsvollen Strecken durchs Hügelland bis ins Bergische.

    Gravelbiker erleben abwechslungsreiche Gravelstrecken über Wege, Trassen, Waldautobahnen und kurze Abschnitte auf Singletrails. Der Mix besteht aus 50:50 Asphalt und Gravel. Es muss eine Treppe überwunden werden: Tragepassage bergab!

    E-Bikes (keine S-Pedelecs über 25 km/h Unterstützung) sind bei beiden Veranstaltungen willkommen.


  • Kettwiger TransAlp 2026

    Eine vor Jahren geplante, aber ausgefallene „TransAlp“ Etappenfahrt haben wir in diesem Jahr nun durchführen können. Es war eine Rundtour und somit eine 2-fach TransAlp über den Hauptkamm der Alpen.

    Start und Ziel war Pfunds in Tirol im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien und das Ziel bzw. der Wendepunkt war der Iseosee auf der Höhe des Gardasees.

    Wir waren auch dieses Jahr wieder eine stattliche 20-köpfige Rennrad-Gruppe. Für die Versorgung unterwegs und den Gepäcktransport hatten wir 2 Begleitfahrzeuge angemietet. Auch unsere 3 treuen und bewährten Helfer waren wieder mit am Start.

    Besonders gefreut haben wir uns über unseren Vereinskollegen Ralph, der nach einer leidvollen Zeit wieder zurück in die Gruppe gefunden hat und unseren Beat aus der Schweiz, der nach 8 Jahren auch mal wieder dabei war.

    Außerdem hatten wir wieder einige neue Gesichter dabei, die gut über die Berge kamen und auch gut in die Gruppe passten.

    Vielen Dank an alle Mitfahrer: Judith, Eva & Heiko, Melanie & Uwe, Claudia & Ingo, Birgit, Marion & Robert, Martin, Markus, Ralph, Stefan, Georg, Bernd, Beat, Volker, Hansi, Ulli, Christian und Werner.

    Insgesamt hatten wir 11 Etappen geplant mit einem mittlerweile altersgerechten Anforderungsprofil. So betrug die Etappenlänge im Schnitt 100km mit zu absolvierenden Höhenmetern von gut 2.000Hm. Einige Etappen konnten durch B-Varianten auch etwas entschärft werden.

    Zu schaffen machten uns, vor allem im Süden, die extrem hohen Temperaturen von oft über 35°C. Da war ein kräftiger Gewitterschauer auf einer Etappe schon fast eine Wohltat.

    Es waren bekannte Pässe, wie Umbrailpass, Stilfser Joch, Gaviapass, Jaufenpass und Timmelsjoch aber auch einige den meisten unbekannte Anstiege der Lombardei-Rundfahrt sowie Passo Vivione, Passo Croce Domini im Etappenprogramm.

    Aber auch einige erholsame Roller-/oder Ruhetagsrunden um den Iseosee oder Gardasee mit Badeeinlagen unterwegs lockerten die Tour auf.

    Alle haben sich wacker durchgeschlagen. Ein leichter Sturz von Ralph, der ihn aber nicht hinderte alle Etappen zu fahren und ein paar Plattfüße, das war’s.

    Die gebuchten Hotels mit Halbpension waren alle gut. Leider hatten wir im Hotel Monte Penegal keine gute Sicht von dem sogenannten „Aussichtsbalkon“ Richtung Dolomiten und Brenta und ein paar mehr Klimaanlagen am Lago Endine wären schon schön gewesen.

    Und dann hatten wir auf dieser Tour drei Geburtstage zu feiern.

    Zuguterletzt habe ich am letzten Tag meinen Abschied aus der Orga verkündet. Man muss auch aufhören können, wenn es am schönsten ist. Nach 15 Jahren und vielen tollen Touren sage ich Danke für die schöne Zeit. Keine Angst, es geht weiter mit neuem Team. Vielleicht fahre ich ja auch nochmal mit?

    Nochmal der Dank an alle, dass wieder alles so gut verlaufen ist!!

    gez. MichaelK


  • Gravel Day auf Trassen, Wegen und Halden – RSC mit Gästen

    Diesen Sonntag lud der RSC zum German Cycling Gravel Day ein. Startort diesmal nicht am Regattaturm, sondern an der „Zornigen Ameise“. Gäste waren wie stets willkommen, so waren wir diesmal zu 12. unterwegs.

    Die Strecke entspricht in weiten Teilen unserer Gravel-Permanenten 2026, die hauptsächlich über Trassen, Wege und Halden führt, mit fürs Ruhrgebiet erstaunlich geringem Straßenanteil. Zwischenstopp nach etwa 50 Kilometer war im Bikertreff Bottrop Grafenmühle.

    Weil eine tolle Ausfahrt war, sei hier nochmal ausdrücklich daran erinnert, dass wir jeden Sonntag um 10:00 am Baldeneysee Regattaturm unsere Ausfart starten. Gäste sind auch dort stets willkommen. Meistens startet zudem eine zweite Gruppe mit geringerem Schnitt und/oder kürzerer Strecke.


  • 31.05.2026 Gravel Day

    Gravel-Fans aufgepasst: Am kommenden Sonntag, den 31.05.2026, nehmen wir am German Cycling Gravel Day teil. Es geht auf die vereinseigene Gravelpermanente -mit kleinen Änderungen- mitten durch das Ruhrgebiet. Auf ehemaligen Bahntrassen, durch Haldenlandschaften und über vier Halden zwischen Gelsenkirchen, Bochum, Essen und Bottrop.

    Hier sind die wichtigsten Infoformationen:

    • Startzeit: 10:00 Uhr
    • Treffpunkt: „Zur Zornigen Ameise“ am Ende/Einstieg zur Grugatrasse
    • Pause: Bikertreff Grafenmühle in Bottrop nach ca 50 km

    Auch Nichtvereinsmitglieder sind willkommen und können die Strecke mit uns befahren (wir werden einen 22-24 km/h Schnitt anstreben). Eine Voranmeldung ist nicht notwendig und es wird kein Startgeld erhoben. Es gelten die allgemeinen Verkehrsregeln sowie Helmpflicht.


  • GC Touren App Permanente

    Start frei für die Saison 2026: Unsere „Permanenten“ Strecken sind da! Zum Start der neuen Breitensport-Saison 2026 freuen wir uns, euch wieder ein abwechslungsreiches Angebot an Permanenten Strecken präsentieren zu können. Egal ob Rennrad, Gravel oder (Touren-)MTB – unsere Strecken führen euch durch die schönsten Ecken der Region.

    Zu den Strecken bei komoot.

    Was bedeutet eigentlich „Permanente Strecke“?

    Im Gegensatz zu termingebundenen RTF- oder CTF-Veranstaltungen bieten die Permanenten Strecken im German Cycling Breitensport maximale Flexibilität: Sie können die gesamte Saison über – März bis Oktober – jederzeit befahren werden. Dabei wird eigenständig navigiert, die GPS-Tracks sind in der German Cycling Touren App, bei Komoot oder auf unserer Homepage verfügbar. Bei Komoot stehen auch Informationen zu Sperrungen oder Umleitungen – sofern wir davon wissen – und auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten.

    • Offizielle Wertungskilometer: Für alle Inhaber einer German Cycling Breitensport-Lizenz zählen diese Touren für die Jahreswertung. Beantragt die Wertungskilometer auf unser Homepage über das Formular Wertungskilometer.
    • Wer die Strecken einfach nur so befahren möchte bekommt tolle Einblicke in die Region. Von Locals mit Herz gescoutet. Auf den Gravelstrecken gibt es viel Ruhrgebiet und auf den Rennradstrecken einige Highlight-Abschnitte im Hügelland im südlichen Ende es Ruhrgebiets zwischen Ruhr und Wupper.

  • Das war die 20. Hügeltour – Jubiläum eines Klassikers

    Am gestrigen Sonntag fanden die 20. Kettwiger Hügeltour und 3. Gravelrides statt. Wir konnten zusammen mit etwa 580 Teilnehmern das 20. Jubiläum unserer Hügeltour und 3. Gravelrides feiern.


    : Das war die 20. Hügeltour – Jubiläum eines Klassikers

    Am Anfang standen die Vorbereitungen für die Verpflegungsstellen, sowie der Aufbau am Start und Ziel.

    Nach einer kurzen Nacht begrüßte uns der Sonntag Morgen; anfangs noch etwas frisch, mit stetig steigender Temperatur und schnell wachsender Teilnehmerzahl.

    Nach der Tour ist wie immer Zeit für ein nettes Beisammensein bei Kaffee, Kuchen, Kaltgetränk und Rennwurst – natürlich bei strahlendem Sonnenschein.


  • Hügeltour und Gravelrides

    Am Sonntag, 28.09.2025, richten wir die 20. Hügeltour und 3. Gravelrides aus. Das Wetter wird sonnig schön. Egal ob schottern im herbstlichen Wald oder hügeln im Hügelland. Ideale Bedingungen für Gravel und Rennrad. Wir freuen uns auf euch!


  • Etappenfahrt

    Seit Jahren zieht es uns immer wieder nach Frankreich um auf den Spuren der Tour de France die legendären Pässe auch selbst zu befahren. So hatten wir dieses Jahr eine „Unvollendete-Tour“ unter die Räder genommen. Vor drei Jahren sind wir durch Corona-Infektionen fast aller Teilnehmer ausgebremst worden. Nun starteten wir in entgegengesetzter Richtung und hatten…

    Los ging es in Villar d’Arene in unmittelbarer Nähe des Col du Lautaret und Col du Galibier. Traumhafte Kulisse und bestes Wetter wurde prognostiziert. Wir wurden nicht enttäuscht, es war eine großartige Rundtour über 10 Etappen, mittlerweile altersgerecht ausgearbeitet und alle haben brav durchgehalten. Mit 23 Teilnehmern waren wir diesmal schon eine recht große Gruppe. Darunter hatten wir 3 Betreuer, die uns mit 2 Begleitfahrzeugen unterwegs versorgten und den Gepäcktransport organisierten. Es war für uns Radler eine große Hilfe, für die wir sehr dankbar sind. Unter den 20 Radlern waren 6 starke Mädels. Fast alle Mitfahrer waren bergerfahrene „Wiederholungstäter“ und ein paar Novizen, die sich gut integrierten und sich in der Gruppe sichtlich wohlfühlten. Die erste Etappe, die sogenannte Einrollrunde, war schon ein Klassiker nach Alpe d’Huez und weiter über den Col de Sarenne zurück zu Hotel. Alpe d’Huez will jeder mal gefahren sein und das taten wie üblich viele Radler und leider auch Autofahrer. Am nächsten Tag ging es über den Col d’Ornon und den sehr sehr steilen Col de Parquetout nach Bonnet en Champsaur am Fuß des Col du Noyer. Ein toller Pass, den wir am Folgetag auf dem Weg nach Sault früh morgens noch genießen konnten. Die Weiterfahrt nach Sault war lang, warm und mühsam und wohl alle waren froh im Ziel zu sein. Leider war die Lavendelblüte vorbei, nur ein einziges Feld am Col d’Homme Mort war noch zu sichten. Sault war jetzt für 2 Tage unser Standort und so stand natürlich alles rund um den Mont Ventoux oder die Gorges de la Nesque auf dem Programm.  Ob 1-mal, 2-mal oder 3-mal auf den Mont Ventoux, alle kamen auf ihre Kosten.

    In den „Club der Bekloppten“ (Cingles) mit dem 3-maligen Anstieg an einem Tag trugen sich Lili, Markus und Jürgen ein, immerhin 4.400Hm und 140km! Chapeau!

    Leider hatten wir hier auch Probleme mit einem unserer Begleitfahrzeuge, er wollte einfach keine Berge mehr hoch und so mussten wir ihn schlussendlich ein paar Tage später in Barcelonnette in einer Werkstatt zurücklassen. Nach den Tagen in Sault ging es weiter über die Etappenorte Sisteron, Barcelonnette und Briancon zum Starthotel in Villar d’Arene.

    Nach Sisteron ging es an diversen abgeernteten Lavendelfeldern vorbei und schließlich auf den kleinen Bruder des Mont Ventoux, den Signal de Lure. Tolle Sicht nochmal auf den großen Bruder. Die Abfahrt war dann eine Konzentrationsübung über ca. 10km neu gesplittete Straße. Am nächsten Tag ging es weiter über einige kleinere Pässe in wunderschöner Landschaft mit u.a. dem Lac du Serre Poncon Richtung Hochgebirge bei Barcelonnette. Wir hatten für 2 Nächte ein Hotel auf 1.400müNN in Le Sauze und da war es merklich kühler als die letzten Tage. Die starken Herren Markus und HeikoB begaben sich auf die 3-Pässetour über den Col d‘Allos, Col des Champs und Col de la Cayolle mit 135km und 3.500Hm. Der Rest gab sich mit der Tour auf den Cima de la Bonette, Dach der Tour auf 2.802müNN, zufrieden. Schon toll da oben, da muss man auch Mal gewesen sein! Die letzten beiden Etappen waren wieder absolutes Tour-Feeling Col de Vars, Col d’Izoard, Col du Granon und Col du Galibier. Ein krönender Abschluss einer sehr schönen ereignisreichen Etappenfahrt. In Summe ca. 1.000km und 20.000Hm auf 10 Etappen!

    Wir hatten bestes Wetter, sehr angenehme Temperaturen, keine Stürze, nur einen Plattfuß und zu guter Letzt sind wir auch noch nach Kettwig zurückgekommen dank unseres Retters Lorenz, der einen Teil der Gruppe mit einem neuen Fahrzeug abgeholt hat.

    Mit dabei waren dieses Jahr:

    Hanno, JudithB, Birgit&HeikoB, Ralf, Markus, StefanH, Eva&HeikoJ, Georg, MichaelK, Bernd, Jürgen, Lili&Jan, Hansi, Uli, Michi&Gerry, Werner, Marion&Robert, Bärbel und unser Retter Lorenz

    Nochmal der Dank an alle, dass alles so gut verlaufen ist!!


  • Vereinsmeisterschaft 2025

    Am vergangenen Sonntag fand unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft statt – es ging die Nierenhofer Straße hoch! 3,5km lang und 140hm Anstieg. Eine taktisch anspruchsvolle Strecke, zu Beginn steil und zum Ende hin flach mit kurzen Wellen. Bergfahrer als auch Sprinter haben hier zu kämpfen.

    Mal wieder waren am Sonntag zum gemeinsamen anrollen zum Start um 10 Uhr ab Regattaturm Baldeneysee die Wettervorhersagen mies. Das Orgateam verlegte den Treff deswegen auf 12 Uhr, was eine gute Entscheidung war. Die Nierenhofer Straße wurde nun wieder trocken und wir wurden mit Sonne belohnt. Den Startschuss für das Bergzeitfahren liefert der DB Fahrplan. Sobald die Schranken am Nierenhof Bf runter gehen, ging es für uns los. So haben wir fast 5 Minuten keinen Verkehr und bis dahin hat sich das Feld meist sortiert.

    Herzlichen Glückwunsch an Jennifer, die souverän den Damen-Titel holte, sowie an Stefan, der am Berg an den Bergziegen Malte und Markus dran blieb und sich zum Ziel hin mit Sprintqualitäten absetzen konnte und so den Herren-Sieg errang! Die gesamte Finisherliste gibt es nur intern im Forum.

    Allgemein aber gesagt: ein großes Dankeschön an alle Finisher, die den Berg bezwungen haben – ihr seid unsere Helden! Und natürlich ein besonderer Dank an unsere Vereinsmeisterschaft Orga Heiko & Markus sowie Ralph, den Sportografen und alle Helfer und Unterstützer die dabei waren.
    Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr – bis dahin, bleibt gesund und radelt weiter mit Freude!


  • Pfingsten fährt man in Bimbach

    Am Pfingstwochenende 2025 waren wir wieder beim Rhön-Radmarathon in Bimbach dabei – und es war ein Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Soviel Regen haben wir schon lange nicht mehr auf dem Rad abbekommen.

    Am Samstag fuhren wir in kleinen Gruppen eine der drei angebotenen Strecken. Das Wetter war unbeständig, aber wir hatten überwiegend Glück und konnten dem Regen ausweichen. Es blieb größtenteils trocken, und wir genossen die Fahrt durch die wunderschöne Rhön Landschaft.

    Am Sonntag wie immer in der Pension Haus Maria: Frühstück um 4:30Uhr und Abfahrt um 5:30Uhr. Wir wollten früh, um 6:00 Uhr, starten. Doch der Regen hielt uns zunächst im Festzelt fest. Zwei Stunden lang regnete es intensiv, und als wir endlich losfuhren, waren die Bedingungen alles andere als ideal. Das Wetter war kälter und windiger als erwartet, und immer wieder wurden wir von kräftigen Regenschauern überrascht. Die Stimmung unter den Teilnehmern war merklich getrübt, besonders nachdem einige von uns richtig nass wurden und die Kälte mit dem Wind ihr übriges tat.

    Wie immer: Das Beste aus der Situation machen und weiter fahren. Überwiegend zu zweit oder zu dritt, jeder muss bei so einem Wetter sein Tempo fahren. Bei der Verpflegungsstation in Thalau entschied sich aber einige doch abzukürzen und auf kürzerem Weg zurück zum Ziel zu fahren.

    Das Wochenende war für uns eine Mischung aus Herausforderung am Berg und Kälte, Wind und Nässe. Die Strecken waren wie immer anspruchsvoll, das Wetter zickte besonders am Sonntag, so dass irgendwie jeder für sich mit den Elementen kämpfte oder erst gar nicht auf die Strecke ging. Auch eine gute Entscheidung.

    Was es das Wochenende quasi gar nicht gab: Fotopausen. Wer anhielt dem wurde kalt.