Eine vor Jahren geplante, aber ausgefallene „TransAlp“ Etappenfahrt haben wir in diesem Jahr nun durchführen können. Es war eine Rundtour und somit eine 2-fach TransAlp über den Hauptkamm der Alpen.

Start und Ziel war Pfunds in Tirol im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien und das Ziel bzw. der Wendepunkt war der Iseosee auf der Höhe des Gardasees.
Wir waren auch dieses Jahr wieder eine stattliche 20-köpfige Rennrad-Gruppe. Für die Versorgung unterwegs und den Gepäcktransport hatten wir 2 Begleitfahrzeuge angemietet. Auch unsere 3 treuen und bewährten Helfer waren wieder mit am Start.


Besonders gefreut haben wir uns über unseren Vereinskollegen Ralph, der nach einer leidvollen Zeit wieder zurück in die Gruppe gefunden hat und unseren Beat aus der Schweiz, der nach 8 Jahren auch mal wieder dabei war.
Außerdem hatten wir wieder einige neue Gesichter dabei, die gut über die Berge kamen und auch gut in die Gruppe passten.
Vielen Dank an alle Mitfahrer: Judith, Eva & Heiko, Melanie & Uwe, Claudia & Ingo, Birgit, Marion & Robert, Martin, Markus, Ralph, Stefan, Georg, Bernd, Beat, Volker, Hansi, Ulli, Christian und Werner.
Insgesamt hatten wir 11 Etappen geplant mit einem mittlerweile altersgerechten Anforderungsprofil. So betrug die Etappenlänge im Schnitt 100km mit zu absolvierenden Höhenmetern von gut 2.000Hm. Einige Etappen konnten durch B-Varianten auch etwas entschärft werden.


Zu schaffen machten uns, vor allem im Süden, die extrem hohen Temperaturen von oft über 35°C. Da war ein kräftiger Gewitterschauer auf einer Etappe schon fast eine Wohltat.


Es waren bekannte Pässe, wie Umbrailpass, Stilfser Joch, Gaviapass, Jaufenpass und Timmelsjoch aber auch einige den meisten unbekannte Anstiege der Lombardei-Rundfahrt sowie Passo Vivione, Passo Croce Domini im Etappenprogramm.


Aber auch einige erholsame Roller-/oder Ruhetagsrunden um den Iseosee oder Gardasee mit Badeeinlagen unterwegs lockerten die Tour auf.


Alle haben sich wacker durchgeschlagen. Ein leichter Sturz von Ralph, der ihn aber nicht hinderte alle Etappen zu fahren und ein paar Plattfüße, das war’s.
Die gebuchten Hotels mit Halbpension waren alle gut. Leider hatten wir im Hotel Monte Penegal keine gute Sicht von dem sogenannten „Aussichtsbalkon“ Richtung Dolomiten und Brenta und ein paar mehr Klimaanlagen am Lago Endine wären schon schön gewesen.
Und dann hatten wir auf dieser Tour drei Geburtstage zu feiern.
Zuguterletzt habe ich am letzten Tag meinen Abschied aus der Orga verkündet. Man muss auch aufhören können, wenn es am schönsten ist. Nach 15 Jahren und vielen tollen Touren sage ich Danke für die schöne Zeit. Keine Angst, es geht weiter mit neuem Team. Vielleicht fahre ich ja auch nochmal mit?
Nochmal der Dank an alle, dass wieder alles so gut verlaufen ist!!
gez. MichaelK
